Mit etwas gemischten Gefühlen bestiegen am 07.10.2015 38 Schülerinnen und Schüler den Bus und machten sich auf dem Weg nach Kaufungen, wo dieses Jahr der Regionalentscheid im Orientierungslauf stattfinden sollte. In der Vergangenheit schnitten die Schülerinnen und Schüler bei ähnlichen Wettkämpfen gegen die vergleichsweise großen Schulen nicht ganz so gut ab und so dämpften Frau Dippel und Herr Busch die Erwartungen der Läuferinnen und Läufer.

Aber schon während des Wettkampfs wurde schnell klar, dass die Reformschule heute ganz vorne mitspielen würde. Mit viel Freunde, aber auch einer gehörigen Portion Kampfgeist starteten die Schülerinnen und Schüler in vier unterschiedlichen Teams.
Spätestens bei der Siegerehrung stand dann fest, dass die Teams der Reformschule in ihren unterschiedlichen Wettkampfklassen groß abgeräumt hatten.

Die Mädchen der Stufe III gewannen über 1,8km (14 Posten), die Jungen der Stufe III belegten von neun gestarteten Teams den zweiten Platz, die Jungen der Stufe IV den dritten Platz und die Mädchen der Stufe IV waren auch mit dabei :-) (Falsche Posten angelaufen).

Hinzu kamen herausragende Einzelergebnisse:

 

Platz

Name

Zeit

3

J. Motzka / A. Schmidt

18:10min/ 3,5km

7

M. Mauer / J. Wortmann

26:35min/ 3,5km

1

Samuel Wegner

10:45:min/ 1,8km

1

F. Hoffmann / M. Hänze

24:44min/ 2,9km

1

Nadja Preßler

14:07min/ 1,8km

2

M. Pflanz / E. Inderfurth

15:11min/ 2,9km

HESSENMETALL ehrt 16 Hessensieger, darunter Samuel von der Christine-Brückner-Schule Bad Emstal und Nike von der Reformschule Kassel, für hervorragende Praktikumsdokumentationen

Bad Nauheim/Kassel/Bad Emstal. Die Jugendlichen können zu Recht stolz auf sich sein und strahlen mit ihren mitgereisten Eltern, Lehrern und Praktikumsbetreuern um die Wette: Fünf Schüler aus Nordhessen, darunter Nike Füllgrabe von der Reformschule Kassel und Samuel Czech von der Christine-Brückner-Schule in Bad Emstal, zählen zu den 16 Hessensiegern des Schülerwettbewerbes „Der beste Praktikumsbericht“ der ArbeitskreiseSCHULEWIRTSCHAFT. Ihre Berichte überzeugten die 16-köpfige hochkarätig besetzte Jury aus Pädagogen und Wirtschaftsvertretern. Nike hatte ihr Praktikum bei der Gesundheit Nordhessen, Klinikum in Kassel, Samuel Czech hatte sein Praktikum bei der Firma Volker Funke GbR, Landwirtschaftlicher Betrieb in Morschen absolviert.

Bei der feierlichen Preisverleihung im Bildungshaus Bad Nauheim zeigte sich Dr. Thomas Brunn,stellvertretender Vorstandsvorsitzender von HESSENMETALL, von der Qualität der Arbeiten sehr beeindruckt. Für ihn steht fest: „Die Berufswahl ist eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben. Sie stellt die Weichen für das spätere Arbeitsleben. Umso wichtiger ist es, sich für diesen Entschluss gut vorzubereiten. Ziel eines Praktikums sollte sein, einen Betrieb mit seinen Geschäftsprozessen kennenzulernen, sich mit den jeweiligen Berufsanforderungen vertraut zu machen und im besten Falle ein zukünftiges Ausbildungsverhältnis abzuschließen.“

Klaus Beier, Koordinierender Referatsleiter III. A im Hessischen Kultusministerium, ergänzte:„Liebe Schülerinnen und Schüler, Eure Praktikumsberichte gelten als Vorbild für Andere – für Schulen, Unternehmen, Eltern und Lehrkräfte – die allesamt Teil des Netzwerks einer gelungenen Berufsorientierung sind. Sie haben eine wichtige Funktion für alle beteiligten Personen aus den Bereichen Schule und Wirtschaft, denn sie geben Rückmeldung über die Qualität der Praktika, der begleitenden Maßnahmen und sind Zeugnis einer gelungenen Vernetzung der Partner aus dem Bildungs- und Wirtschaftssystem.“

Der Sprecher des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT Rhein-Main-Taunus, Walter Schmidt, InfraServ Wiesbaden, sieht das ähnlich und betonte: „Nicht jeder Schüler bringt Bestnoten mit. Ein Praktikum ist eine große Chance, sich zu empfehlen und im Betrieb Motivation, Einsatzwillen und Leistungsbereitschaft zu zeigen.“ Schmidt weiß um die Bedeutung des Schülerpraktikums und empfiehlt den Schülern sogar zusätzliche Praktika auf freiwilliger Basis zu absolvieren.

Zum Hintergrund:

Im Jahr 2000 riefen HESSENMETALL und die Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT Osthessen den Schülerwettbewerb „Beste Praktikumsbericht“ ins Leben mit dem Ziel, den Stellenwert des Schülerpraktikums zu unterstreichen.

In diesem Jahr wird bereits zum fünften Mal der beste Praktikumsbericht in ganz Hessen ermittelt. Die Lehrer trafen eine Vorauswahl und reichten die besten Arbeiten bei ihren regionalenSCHULEWIRTSCHAFT-Geschäftsstellen ein. Regionale Juryteams begutachteten alle Arbeiten und ermittelten die Gewinner in den jeweiligen Schulformen und Regionen. Die Beurteilungskriterien waren Formale Struktur, Inhalt, Gestaltung und Kreativität. Die besten Praktikumsberichte aller Regionen nahmen an der Wahl zum Hessensieger teil. Die Preisgelder (1. Platz 100 Euro, 2. Platz 75 Euro, 3. Platz 50 Euro) wurden von HESSENMETALL gestiftet. Insgesamt haben hessenweit 180 Schulen mit 606 Berichten teilgenommen.
     
 Hintere Reihe v.l.:
In Bad Nauheim von Walter Schmidt (InfraServ Wiesbaden), Laudator Gerhard Glas, Klaus Beier (Kultusministerium), Dr. Thomas Brunn (HESSENMETALL), Karl Werner Hildebrand (Vorsitzender der AG SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen) geehrt: Nike Füllgrabe (Reformschule Kassel) und Samuel Czech (Christine-Brückner-Schule Bad Emstal) für ihre gelungenen Dokumentationen über ihr Praktikum. Die beiden Geschäftsführer Achim Schnyder (1.v.l.) und Frauke Syring (1.v.r) gratulierten zu dieser besonderen Leistung.

Am Freitagabend des 17. Juli 2015 fand die Entlassungsfeier der 10er statt. Wie immer gab es einen Lehrersketch, Entlassungsreden und Abschiedworte von den 9ern sowie ein reichliches Büffett. Herr Beckmann gelangen viele sehenswerte Schappschüsse.

Die Bilder lassen sich anschauen, wenn man auf das unten stehende Bild klickt.

 

Am 07. Oktober 2015 fand der traditionelle Spendenlauf der Reformschule Kassel statt.

Weitere Fotos, die Herr Beckmann vom Spendenlauf machte, können angeschaut werden, wenn man auf das Bild klickt. 

 

Wer spendete wie?

Um Geld für den Lauf zusammen zu bekommen, suchten sich die Schüler Sponsoren, die ihnen für jede Runde eine beliebige Summe spendeten. Zwei Wochen zuvor bekam jeder Teilnehmer, also auch Lehrer und Eltern, einen Zettel, worauf sich die Spender eintragen konnten. Schüler, Lehrer und Eltern liefen eine Stunde lang um das Reformschulkarree herum und ließen ihre Stempelkarten einmal pro Runde abstempeln. Hinterher wurde das erlaufene Geld bei dem/der jeweiligen Klassenlehrer/in abgegeben. Die Eltern gaben das Geld ihrem Kind mit in die Schule.

 

Und los geht's!

Am Mittwoch Nachmittag um 13:30 Uhr begann der Spendenlauf

Als erstes lief die Stufe IV los, danach die Stufen III, II und als letztes die Stufe I. Am Anfang gab es ein wenig Gedränge, aber dann zog sich das Feld der Läufer auseinander.

Die Äpfel, die es bei dem Stand mit den Getränken gab, waren schon nach wenigen Runde aufgegessen. Nach ungefähr einer halben Stunde wurden die meisten langsam müde und man sah Schüler wie Erwachsene gehen.

Ein tolles Bild war, wenn Großeltern mit ihren Enkeln mitliefen. Aber auch in Rollstühlen konnte "mitgelaufen" werden.

Die Strecke

Die Strecke betrug ca. 600m, die die Schüler, Lehrer und Eltern so oft wie möglich in einer Stunde ablaufen sollten. Zunächst liefen alle vom Schuleingang die Rammelsbergstraße hinunter am Rammelsbergkindergarten vorbei. Dort bogen sie rechts ab, An der Insel vorbei und weiter um das Haus der Kirche herum. Dann liefen sie immer geradeaus bis zum Kurparkhotel. Dann die Schulstraße hinunter.
Wenn man eine Runde gelaufen war, bekam man einen Stempel. Während des Laufs konnten die Kinder (oder Erwachsenen) sich am Haupteingang etwas zu trinken holen - und weiter ging's!

 

Was geschieht mit dem Geld?

Das gespendete Geld – wie viel zusammengekommen ist. ist noch nicht bekannt – soll  in diesem Jahr zu je 25% an die Organisationen "Ferien vom Krieg" und „Dein Stein für Nepal“ gehen, während die anderen 50% für das Schulprojekt „Mehr Raum für Klein und Groß“ verwendet werden soll, das damit unter anderem einen neuen Betreuungsraum schaffen will.

 

Die Organisation "Ferien vom Krieg" ermöglicht Kindern aus verfeindeten Staaten, die in den letzten Jahren sehr unter den Kriegshandlungen gelitten haben, sich bei einer gemeinsamen Freizeit und einem friedenspädagogischen Workshop in angenehmer Umgebung und einer entspannten Atmosphäre zu treffen und sich so als Opfer eines Konflikts zu begreifen, der sie beide in gleicher Weise betrifft. Oft bemerken sie dort erst, dass sie unter den gleichen Konflikten leiden, die auch die Jugendlichen "von der anderen Seite" erschüttert hat.

Die Flugkosten, die Verpflegung und die Kosten für die pädagogische Betreuung für ca. 200 Jugendliche werden durch Spenden gedeckt. Eine Patenschaft kostet ca. 130 €.

 

„Dein Stein für Nepal“ ist ein Projekt von misereor, das versucht den Erdbebenopfern in Nepal zu helfen, indem Häuser gebaut und Straßen in die betroffenen Gemeinden gelegt werden sollen. Der Aufbau von Schulen und Unterkünften für Frauen mit Neugeborenen sind weitere Ziele.

Nach einigen Schwierigkeiten zu Beginn konnte der Abschlussstreich der 10er mit einer zweistündigen Verspätung doch noch stattfinden und brachte allen Beteiligten - wie man auf den Schnappschüssen von Herrn Beckmann sehen kann - viel Spaß.

Die Bilder lassen sich anschauen, wenn man auf das untenstehende Bild klickt.

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