zu einer Absolventenbefragung an der Reformschule

Liebe ehemalige Schülerinnen und Schüler der Reformschule in Kassel, in diesem Semester wollen wir im Seminar „Absolventenstudien reformpädagogischer Schulen“ an der Universität Kassel im Rahmen eines zweisemestrigen Projektseminares eine Befragung  durchführen. Diese befasst sich inhaltlich mit Ihren persönlichen Erfahrungen an der Reformschule und Ihrem späteren Lebensweg. Da nur Sie diese Einschätzungen vornehmen können, würden wir Sie gerne als Experten für diese Schule gewinnen.
Es würde uns zudem  sehr freuen, wenn Sie den unten stehenden Link mit Ihren SchulkameradInnen von der Reformschule teilen (per Facebook, Mail, Twitter etc.) .  
 
Wie nehme ich teil?


Sie finden die Befragung unter:

https://ww2.unipark.de/uc/reformschule_kassel/2016/
 
Was passiert mit den Daten?
Das Ausfüllen des Fragebogens ist freiwillig. Wenn Sie an der Befragung nicht teilnehmen möchten, entstehen für Sie keinerlei Nachteile. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns durch die Teilnahme an der Studie unterstützen. Wir versichern Ihnen, dass Ihre Daten nicht an Dritte weitergegeben und von uns streng vertraulich behandelt werden. Die Erhebung erfolgt komplett anonym und es ist nicht möglich, Rückschlüsse auf Sie zu ziehen. Für die Auswertung interessieren uns die Angaben der AbsolventInnen insgesamt und keine einzelnen Antworten.   
 
Und nun: Viel Spaß beim Ausfüllen!  
 
Mit freundlichen Grüßen,
die Studierenden des Seminars „Absolventenstudien reformpädagogischer Schulen“ und Prof. Dr. Edith Glaser, Universität Kassel, Fachgebiet  Historische Bildungsforschung
 
Bei Rückfragen wenden  Sie sich bitte an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kassel.de  oder Osterberg@uni- kassel.de
 

 

 

Der Tag der Offenen Tür fand am Freitag, 29.04.2016 von 15.00 bis 18.00 Uhr statt.
Die Reformschule präsentierte die Ergebnisse ihrer Arbeit:
  • Unterrichtsergebnisse der Gruppen
  • Halbjahresarbeit der Stufe IV
  • Arbeitsgemeinschaften der Schule
  • Aktionen zum Versuchsschulerlass

 

 

 

 Wir trauern um

Prof. Dr. Hans Rauschenberger

10. Mai 1928 bis 17. März 2016

 

 

Seit Ende der 70er Jahre entwarf Prof. Hans Rauschenberger gemeinsam mit Studenten der Gesamthochschule Kassel das Konzept einer reformpädagogischen Gesamtschule mit Grundstufe. Hierfür fand er schnell Unterstützer und Mitstreiter. Davon ausgehend wurde 1988 die Reformschule Kassel als Versuchsschule des Landes Hessen und der Stadt Kassel gegründet. Seit dieser Zeit war Prof. Hans Rauschenberger wissenschaftlicher Begleiter und kluger Ratgeber der Schule. Seine unermüdliche Arbeit, seine immer warmherzige, den Kindern und Lehrkräften zugewandte Art  ist uns Vorbild und Ansporn, die Idee der Schule lebendig zu halten und ihre Praxis weiter zu entwickeln.

 

Die Schulgemeinde der Reformschule Kassel

Kollegium und Mitarbeiter, Ehemalige, Schüler, Eltern, Förderverein

16.03.-23.03.2016



Erster Austausch – Neue Erfahrungen

Es war der erste Austausch unserer Schule nach Malta.

Während des Aufenthaltes in Malta hatten wir sehr viel Spaß und haben viel erlebt.
Schon bei unserer späten Ankunft wurden wir sehr herzlich von den Maltesern empfangen. Gemeinsam fuhren wir in das Hotel, in dem wir die nächsten sieben Tage verbringen sollten.
Doch da wir viel unterwegs waren, verbrachten wir wenig Zeit im Hotel. Alle Ausflüge waren sehr spannend, teilweise aber auch anstrengend. Trotzdem hat es uns allen sehr viel Spaß bereitet und wir haben viel über Malta gelernt. Besonders begeisterte uns die blaue Grotte, welche sehr schön anzusehen war, und die Insel Gozo.

Doch von der Landschaft abgesehen, haben uns die kulturellen Einblicke, welcher die Malteser uns vermittelten, gut gefallen. Es war interessant mit der maltesischen Landschaft, den Kirchen, den verschiedenen Märkten und der Lebenseinstellung vertraut gemacht zu werden.

Das Wetter war die ganze Zeit sehr schön - im Gegensatz zum kalten Deutschland. An ein, zwei Tagen hatten wir sogar um die 25°.


Fast die ganze Zeit über waren wir mit den maltesischen Schülern unterwegs. Anfangs fanden wir es ungewohnt, uns mit ihnen auf Englisch zu unterhalten, doch im Laufe der Zeit gelang es uns immer besser einen guten Kontakt aufbauen.


Sie erzählten uns etwas über ihr anderes Schulsystem. Der Altersunterschied zwischen uns und den Maltesern war kein Problem. Sie waren im Schnitt zwei bis drei Jahre jünger als wir, da sie, anders als bei uns, schon mit drei Jahren eingeschult werden. Sie müssen Schuluniformen anziehen und allgemein ist ihr Schulsystem strenger gehalten und überwachter als bei uns in Deutschland.
Fast an jeder Ecke hing eine Kamera, was uns bei einem Besuch in der Schule aufgefallen ist.

Zum Schluss können wir sagen, dass wir sehr viel Spaß hatten und uns der Austausch enorm viel gebracht hat. Wir können den Austausch nach Malta wirklich jedem empfehlen.
Wir freuen uns darauf, die Malteser im Oktober in Deutschland wiederzusehen und ihnen Kassel zu zeigen.

Nike und Naomi

 

Podiumsdiskussion bei der Tagung der GGG in Frankfurt am 05.03.2016

 

Die Kritik an dem Konzept der Reformschule sind zuweilen weiträumig vertreten und hin und wieder Anhaltspunkt für große Diskussionen. Daher war es für uns umso schöner zu einer Podiumsdiskussion am 05.03.16 im Bereich „Jahrgangsmischung in der Praxis“, Jahrgangsübergreifendes- und gemischtes Lernen, eingeladen worden zu sein. Ausgerichtet wurde diese vom Verband für Schulen des gemeinsamen Lernens e.V., Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule, im Rahmen des Gesamtschultags an der IGS West, Frankfurt. Bei dieser Podiumsdiskussion saßen unsere Schulleiterin, Frau Hilliger und ich als Schulsprecherin und Schülerin der Reformschule auf dem Podium, um unsere Schule und das Konzept des gemeinsamen Lernens zu vertreten. Des weiteren waren die Jenaplanschule aus Jena, die Montessorischule aus Hofheim und die Römerstadtschule Frankfurt auf dem Podium vertreten. Anlass war unter anderem eine gewollte Verõnderung an der IGS West in Bezug auf jahrgangsgemischtes Lernen und dafür ein Informations- und Ideenaustausch auch zu einer perspektivischen Neugründung einer IGS in Frankfurt- Süd.

 

 Zur Einleitung in dieses Thema hielt zuerst Frau Prof. Dr. Anne Sliwka einen Impulsvortrag zum Thema „Lernen im 21. Jahrhundert: Schul- und Unterrichtskonzepte im Spannungsfeld von Differenzierung und Inklusion“. Nach diesem Input folgte die Podiumsdiskussion, die mit Fragen von Carmen Bietz und Eric Woitalla, Helene-Lange-Schule Wiesbaden, geleitet wurde. Insbesondere stand der Austausch von Ideen und Umsetzung der einzelnen Schulen im Vordergrund. Hierbei war unsere Schule eines der Paradebeispiele. Viele Nachfragen richteten sich an mich und an Frau Hilliger.

 

Anschließend an die Diskussion folgten Gesprächsrunden in verschiedenen Räumen mit den jeweiligen Schulen. Hierbei stießen wir auf ein reges Interesse in den verschiedensten Bereichen, vom allgemeinem Konzept bis hin zur Umsetzung und eigenen Erfahrungen. Der Schwerpunkt lag jedoch auf der Umsetzung, da viele Vertreter ihrer Schule solch ein Konzept wünschen und dann natürlich die Fragen aufkommen: Wo fängt man an? Wie ist das an meiner Schule umsetzbar? Wie kann man das Konzept einführen, das allen Kindern gerecht wird und es ermöglicht, dass sie sich ans selbstständige Lernen herantasten können? Viele Fragen, die alle das Konzept des gemischten Lernens als Grundidee hatten.

 

Somit sind wir auf große Begeisterung, auf großes Interesse und einen gemeinsamen Wunsch gestoßen, das Konzept in mehr Schulen einzugliedern und die Idee des gemeinsamen Lernens auch vor dem Hintergrund der Inklusion und der Eingliederung von Flüchtlingen voran zu treiben.

 

Jule Thaetner

Unterkategorien