Kassel, 27.06.2017

 Liebe Eltern,

 

 zum Ende des Schuljahres möchte ich Ihnen wie in jedem Jahr einige wichtige Informationen übermitteln:

 

Nach den Ferien beginnt der Unterricht am Montag, dem 14.08.2017 um 08.30 Uhr. Für die Stufe I ist ab 08.00 Uhr Gleitzeit. Die Schülerinnen und Schüler, die die Stufe wechseln, sollen sich zunächst in ihren bisherigen Gruppen einfinden. Im Rahmen einer gemeinsamen Feier werden sie dann in ihre neuen Gruppen aufgenommen.

Am Dienstag, dem 15.08.2017 schulen wir unsere Schulanfänger ein. Freitag, den 18.08.2017 findet ab 15.00 Uhr das von den Eltern organisierte Einschulungsfest statt.

 Im nächsten Schuljahr liegen die Ferien an folgenden Terminen:

 

Herbstferien                : 09.10.- 21.10.2017

Weihnachtsferien        : 24.12.2017- 13.01.2018

Osterferien                 : 26.03.- 07.04.2018

Sommerferien             : 25.06.-03.08.2018

Bewegl. Ferientage     : 05.02., 11.05., 01.06.2018

 

Wie bisher bitte ich Sie freundlich darum, bei Ihrer Urlaubsplanung die Ferientermine genau zu beachten. Beurlaubungen vor oder im Anschluss an die Ferien können nur in absoluten  Ausnahmefällen schriftlichen Antrag,  spätestens 3 Wochen vor Beginn des Urlaubs,  von der Schulleitung ausgesprochen werden.

 

In diesem Schuljahr hat es bedingt durch Versetzungen in den Ruhestand, Auslandseinsatz und andere Personalmaßnahmen Wechsel in den Gruppenleitungen verschiedener Lerngruppen in der Schule gegeben. Im Anhang finden Sie eine Liste mit einer Übersicht über die Gruppenleitungen mit Planungsstand heute. Sollten sich in den Ferien weitere Personalentscheidungen zwingend ergeben, wird das u.U. auch Auswirkungen auf jetzt kommunizierte Besetzungen in den Gruppenleitungen haben.

 

Die Schulleitung der Reformschule verabschiedet die Schulleitungsmitglieder Frau Feder und Frau Németh in den Ruhestand und wünscht Ihnen alles Gute!

Neu ins Leitungsteam kommen im neuen Schuljahr:

Frau Petra Fichtner- Gade, Sekundarstufenleiterin

Frau Melanie Oschmann, Grundstufenleitung

 

Die neue Aufgabenverteilung im neuen Team wird zu Beginn des neuen Schuljahres bekannt gegeben. Bis dahin danke ich für wohlwollende Kooperation und Unterstützung in vielen Belangen und wünsche Ihnen und Ihren Kindern, auch im Namen des Kollegiums, erholsame Ferien- und Urlaubstage.

 

Elke Hilliger
Schulleiterin

 

Wir gratulieren Anouk Strache (Jahrgang 8) zum 2. Platz beim Wettbewerb ,,Der beste Praktikumsbericht“. 

 

 

 

Vom Veranstalter SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen wurde Anouks Praktikumsbericht zum zweitbesten im Bereich IGS gewählt. Anouk absolvierte ihr Praktikum bei Garten Sprenger im Habichtswald.  Die Preisverleihung fand am 22.06.2017 bei der Firma SMA in Kassel statt. Neben den eigentlichen Preisen erhielten die GewinnerInnen zusätzlich eine Führung durch das SMA-Werk.

Tasja Wiesbaum

Reformschüler begeisterten mit dem Shakespeare-Stück „Viel Lärm um nichts“

 von Bettina Wienecke

KASSEL. Einen zauberhaften Abend verbrachte das Publikum in der voll besetzten Turnhalle der Reformschule bei der Premiere des Shakespeare-Stücks „Viel Lärm um nichts“ in sprachlich geglätteter und gekürzter Version.

Nicht enden wollte der Applaus für die charmante Aufführung der Theater-AG von Peter Will mit dem Schulorchester, das Regina Engelhardt und Arne Siebling leiten.

Zur Handlung: Graf Claudio (Aglaya Demekhina) hat sich in Hero (Felicia Warnecke) verliebt, ist jedoch zu schüchtern, um sie anzusprechen. Don Pedro, der Prinz von Aragon (Marie Haller) ist ihm behilflich. Dessen Halbbruder Don Juan (Jule Basar) missgönnt dem Paar das Glück und schmiedet Intrigen. Die Hochzeit platzt zunächst, findet aber später statt.

Eine gute Absicht steckt hingegen hinter der zweiten Machenschaft. Der Edelmann Benedikt (Florentine Wiesmann) und die kesse Beatrice (Emma Inderfurth), die sich ständig aufziehen und nicht zugeben wollen, dass sie sich mögen, werden erfolgreich verkuppelt.

Erstmals arbeitete die Theater-AG mit dem Orchester zusammen. Passend zur Handlung wurden moderne Stücke von der Empore aus eingeflochten, zur Intrige gab es beispielsweise „Bad“ von Michael Jackson. Zum Auftritt der Wachen und Gerichtsdiener, die durch ihre famos vorgetragenen Wortspiele für Erheiterung sorgten gab es den „Baby Elephant Walk“.

Die Schüler der Klassen 6 bis 10 fühlten sich in ihre Frauen- und Männerrollen gut ein und brillierten durch Textsicherheit und schöne Gesangsstücke. Die Bühne wurde mit großen Übertöpfen in Terracotta-Optik immer wieder neu belebt. Wolfgang Gortzewitz choreografierte die Tanzszenen.

 HNA-Artikel vom 12. Juni 2017

 

Die Mitwirkenden

Don Pedro, Prinz von Aragon Marie Haller
Don Juan, Pedros Halbbruder  Jule Basar
Claudio, ein florentinischer Graf Aglaya Demekhina
Benedikt, ein Edelmann aus Padua Florentine Wiesmann
Leonato, Gouverneur von Messina Lena Lange
Barbara, seine Frau 

Ines Hambrock

Antonio, Leonatos Bruder Lara Lange
Balthasar, Don Pedros Diener Nadja-Sophie Pressler
Bote Silva Klages
Borachio, Don Juans Begleiter Annika Voß
Conrad, Don Juans Begleiter Chiara Füchsel
Hero, Leonatos Tochter  Felicia Warnecke 
Beatrice, Leonatos Nichte  Emma Inderfurth 
Margarethe, Heros Kammerfrau  Maris Willmann 
Ursula, Heros Kammerfrau  Enya Birkenwald 
Holzapfel und Schlehwein  Amelie Peitz und Franziska Floren 
Wachen 1, 2 & 3  Franziska Baier, Joelle Freres, Josepha Strube 
Pater  Paul Hülsmann
   

Orchester der Reformschule:

Lena Landwehr, Helena Adzic, Seyda Kocabey, Silva Klages, Hannah Kahl, Lena Licht, Elisabeth Manz, Anton Ittner, Rosa Erb, Rahel Stöver, Amelie Peitz, Adá Kazak, Mayya Demekhina, Klara Kaschlik, Emil Fahlbusch, Paula Mogck, Max Nabokov, Toska Persch, Annika Siebling  

Orchesterleitung Regina Engelhardt und Arne Siebling
Licht- und Musiktechnik  Erik von Pein, Henri Gießler, Marius Keil
Helfer hinter der Bühne Rita Engelns, Luisa Rumpel
Kulisse Katharina und Rahel grote Lambers
Plakat  Sebastian Höcker
Choreographie  Wolfgang Gortzewitz
Regie Peter Will

 

Das Stück

Messina, Ende des 13. Jahrhunderts. Nach einem siegreich geführten Krieg sind Prinz Don Pedro und dessen Männer zu Gast auf dem Landgut von Leonato, einem sizilianischen Gutsbesitzer. Bei der Begrüßung sehen Graf Claudio und Leonatos Tochter Hero sich wieder und verlieben sich. Bald wollen sie Hochzeit feiern und es scheint undenkbar, dass irgendetwas ihr Glück stören könnte, wäre da nicht Don Juan, der ein erstes Mal versucht, Eifersucht und Zwietracht zu säen, indem er falsche Gerüchte streut.

Claudios Freund Benedikt liebt Beatrice und umgekehrt, aber es scheint ausgeschlossen, dass die beiden irgendetwas zusammen bringen könnte - da sie sich eher die Zunge abbeißen würden, als dies zuzugeben. Treffen die beiden aufeinander, dann führen sie erbitterte Verbalgefechte auf. Da funkt erneut der niederträchtige und verbitterte Bruder des siegreichen Don Pedro, Don Juan, dazwischen, indem er mit seiner maliziösen Intrige die Hochzeit zwischen Hero und Claudio auffliegen lässt. Beatrice ist entsetzt und fordert Benedikt dazu auf, ihr seine Liebe zu beweisen – indem er seinen Freund Claudio tötet.

 

Unter den Komödien Shakespeares hat Viel Lärm um nichts insofern eine Sonderstellung, als erstmals das Motiv der Verstrickung in Schuld und einer Erlösung durch Vergebung thematisiert wird, das bei den späten Stücken, den sogenannten Problem Plays Shakespeares, zum Hauptinhalt wird.

 

Eine Premiere bei der Inszenierung des Stücks ist Zusammenarbeit der Theater-AG unter Leitung von Peter Will mit dem Orchester der Reformschule, das von Regina Engelhardt und Arne Siebling geleitet wird. Die Handlung des Stücks wird vom Orchester in vielfältiger Weise ironisch kommentiert und gebrochen durch Anspielungen aus der neueren Musikgeschichte angefangen von Filmmusiken z.B. von Star Wars bis hin zu Zitaten aus Popstücken z.B. von Michael Jackson, Queen und Bruno Mars. Eine Choregraphie zu einem Gesellschaftstanz entwickelte Wolfgang Gortzewitz. Das mediterrane Bühnenbild wurde von Katharina und Rahel grote Lambers entwickelt und erstellt.

 

 

Nach 4 Jahren gewannen die Pinguine erneut den Fussballpokal der Stufe II.

 

 

 

In Gruppe A erreichten die Pelikane als Titelverteidiger vom Vorjahr das Endspiel nach einem 0:0 Unentschieden gegen die Kolibris und einem 1:0 Sieg gegen die Adler.

In Gruppe B begannen die Kraniche zunächst sehr stark mit einem souveränen 2:0 Sieg gegen die Möwen. Danach verloren die Kraniche gegen die Pinguine mit 0:1, die wiederum im letzten Vorrundenspiel 0:0 gegen die Möwen spielten und so ungeschlagen in das Endspiel einzogen.

 

Im Finale gegen die Pelikane schoss das Pinguine-Team früh das 1:0 und verteidigte diese Führung erfolgreich bis zum Schlusspfiff. Somit blieben die Pinguine ungeschlagen und wurden verdient Pokalsieger des Turniers.

 

Mit einer souveränen Leistung hat Fabian Krug alle Spiele des Turniers als Schiedsrichter gepfiffen.

 

 

Ein ganz besonderer Dank geht an Herrn Dietrich Wagner, Vater der Zwillingsbrüder Luc und Gideon, der allen sechs Teams jeweils zehn Trikots mit Aufdruck des Gruppennamens gespendet hat. So wird die Vorfreude auf die kommenden Turniere noch ein Stück größer.

Am Mittag des 24.03.17 war es endlich so weit und 20 Schüler und Schülerinnen des Jahrgangs 9 der Reformschule Kassel brachen zum Schüleraustausch nach Malta auf. Am späten Abend landeten wir auf dem maltesischen Flughafen, wo uns die Malteser schon herzlich begrüßten. Nach dieser langen Reise und einem kleinen Snack im Hotel kamen wir gegen 01:00 Uhr dann endlich ins Bett.

Am nächsten Tag besuchten wir die Nachbarinsel Gozo und sahen uns dort die Überreste des „Azure Windows“ an, das leider zwei Wochen, bevor wir kamen, eingestürzt war.

Der nächste Tag war für uns besonders aufregend, da wir die Chance hatten, den Alltag einer maltesischen Familie kennenzulernen und einen Tag mit ihnen zu verbringen. Dazu wurde jeweils ein Deutscher einem maltesischen Schüler zugeordnet, der dann auch der feste Austauschpartner war. Ansonsten waren unsere Tage auf Malta sehr gut durchgeplant und wir haben gefühlt fast jede Ecke der Insel gesehen. Wir besuchten den Präsidenten-Palast, ein kleines Künstlerdorf (Crafts Village), wo das Glas noch mundgeblasen wird, die alte Hauptstadt Mdina und die Touristenstadt Sliema. Besonders beeindruckt hat uns die Hauptstadt Valetta, in der wir die St. John's Co-Cathedral besuchten und einen 5D-Film über die Insel schauten. An einem Tag sind wir mit den Maltesern in die Schule gegangen und durften sogar mit in den Unterricht gehen, was letztes Jahr noch nicht möglich war.

Uns ist aufgefallen, dass die Regeln in der Schule einerseits sehr streng waren – mit allgegenwärtigen Schuluniform und Überwachungskameras - andererseits aber war die Schule viel besser ausgestattet als unsere und die Schüler mussten sich nicht melden, sondern riefen einfach dazwischen. Auf jeden Fall war es eine schöne Erfahrung, mal ein anderes Schulsystem kennenzulernen. Abends fanden sogenannte „ice breaking activities“ statt, damit sich Malteser und Deutsche besser kennenlernen, doch die Tage waren meistens so anstrengend, dass wir abends schon fast zu müde waren.

 

 Uns persönlich hat besonders die Herzlichkeit und Offenheit der Menschen sehr gut gefallen und die maltesische Spezialität „Pastizzi“, das sind Blätterteigtaschen, die entweder mit Erbsen oder mit Käse gefüllt sind, waren sehr lecker. Am Ende gab es eine Abschlussparty mit den Eltern der Malteser und der Abschied fiel uns wirklich sehr schwer… Glücklicherweise sehen wir sie am 1. Mai wieder, wenn sie uns hier in Deutschland besuchen!

Tabea und Eva

 

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