Die Schüler der Klassen 6 a,b & c übernachteten mit ihren Sportlehrern in der Turnhalle.
Es ist nicht unbedingt ein ungewöhnliches Bild, wenn das Foyer der Reformschule Kassel hell beleuchtet ist und eine Klasse mit Sporttaschen in Richtung Sporthalle läuft. Ungewöhnlich wird dieses Bild jedoch durch den Tag und die Uhrzeit, denn es ist Sonntag, der 07.02.2016 um 20 Uhr und die Schüler tragen Schlafsäcke, Iso-Matten oder Feldbetten mit sich: Die Schüler der Klassen 6 a,b & c führten im Rahmen des Aktionstages (Rosenmontag) die 1. Sportnacht an der integrierten Gesamtschule durch.

Das Schulkonzept der Reformschule beinhaltet ein hohes Bewegungsangebot, welches nicht nur im Sportunterricht, sondern auch in den Pausen oder dem Unterricht in den Klassenräumen integriert ist. Im Rahmen einer Sportnacht sollen den Schülern Möglichkeiten geboten werden, das Bewegungsangebot in einem ungewöhnlichen Umfeld und Zeitpunkt kennenzulernen. Die Idee und die Gestaltung der Sportnacht wurde von Ricky Cramer mit an die Schule gebracht und fand sofortige Begeisterung im Kollegium und unter den Schülern.


Somit trafen sich die Schüler der Klassen 6 a,b & c um 20:00 Uhr vor der Turnhalle. Das pädagogische Ziel des Abends war es die Gruppenbindung zu stärken. Den Abend starteten wir mit einem gemeinsamen Pizzaessen und dem Herrichten der Schlafplätze. Für evtl. Ruhe- und Schlafphasen richteten sich die Sechsklässer sowohl die integrierte Empore als auch die Umkleidekabinen her. Dabei war der Kreativität der einzelnen Schüler keine Grenzen gesetzt. Es wurden Matten zu einer kompletten Liegewiese zusammengeschoben, drei Matten aufeinander gelegt oder der Barren als gemütliche Hängematte umgebaut.



Nachdem alle gesättigt waren, begannen wir die Sporthalle unsicher zu machen. Die Nacht stand unter dem Motto „Kooperation und Koordination“ - dazu zählte auch der Beginn des aktiveren Teils mit kooperativen Spielen in der Einfelderhalle. Neben kooperationsorientierten Völkerballvarianten bestand eine Aufgabe darin, eine langes Seil, welches die gesamte Klasse festhielt, in bestimmte Formen zubringen (Bsp. Viereck), ohne dass die Schüler miteinander reden durften. Die Schüler entwickelten Taktiken und trafen Absprachen, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen und dabei möglichst geschickt zu agieren - die Schüler hatten großen Spaß am Bewältigen dieser Aufgaben und entwickelten kreative Pläne.



Was, noch nicht müde? Um 23:30 Uhr legten wir eine erste Pause ein. Danach spielten  einige Schüler weiter (Fußball, Hockey, Badminton … ), während andere auf Großbildleinwand, eingekuschelt in Decken auf den Weichböden, einen lustigen Film sahen. Natürlich haben wir uns nicht nur auf Sportspiele beschränkt, auch Würfel- und Kartenspiele mussten sein! Wie zu erwarten wurde dies eine sehr lange Nacht, die meisten hatten gar keinen Schlaf, aber das haben sie dann am nächsten Tag nachgeholt. Auch Frau Dippel und Herr Cramer hingen ab und zu durch, aber da es sich um einen sehr verrückten und lustigen Sechserjahrgang handelte, wurden die Lehrer wachgerüttelt und auf Trapp gehalten.

Diese Nacht war nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch ein soziales: denn sie stellte das komplette Gegenteil zum regulären Sportunterricht der Stufe III dar. Sonst treiben die Sechsklässer, als jüngste, zusammen mit den Sieben- und Achtklässlern Sport in geschlechtsgetrennten Sportgruppen. Bei dieser sportlichen Veranstaltung trafen sich aber Mädchen und Jungen lediglich des sechsten Jahrgangs zum gemeinsamen Sporttreiben. Es wurden Mannschaftsspiele fair und respektvoll ohne festen Schiedsrichter ausgetragen, hier stand der Wunsch nach sportlicher Gemeinsamkeit und Spaß im Vordergrund. Dass das ausgesprochen gut umgesetzt wurde, zeigte der Erfolg der 1. Sportnacht", die sicher auch in den kommenden Jahren ihre Kreise ziehen wird!

Bericht: Ricky Cramer

Reformschüler haben zu Weihnachten insgesamt 350 Plätzchentüten an Flüchtlingsfamilien  in Kassel verteilt. In der Reformschule duftete es in den letzten Wochen öfter als sonst wie in einer Backstube: Die Schüler der Flüchtlings-AG backten zusammen mit den Lehrkräften Martin Busch, Patrick Deppe und Janine Ickler insgesamt gut 5000 Plätzchen. Die Bäckerei Umbach stellte dafür freundlicherweise ihre Backöfen zur Verfügung. Tatkräftig unterstützt von der der Gruppe der Bären (Schüler der Jahrgänge 0-2), verpackten sie die Plätzchen liebevoll in kleine Tütchen. Die Tütchen wurden als Weihnachtsgruß an Flüchtlingsfamilien in der Graf-Hoeseler-Kaserne und im Park Schönfeld überreicht. Finanziert haben die Schüler die Aktion durch den Verkauf von Waffeln in der Schule – schließlich wollten auch die Plätzchenzutaten bezahlt werden. (chr)

 Artikel in der HNA vom 9. Januar 2016

 

Mit etwas gemischten Gefühlen bestiegen am 07.10.2015 38 Schülerinnen und Schüler den Bus und machten sich auf dem Weg nach Kaufungen, wo dieses Jahr der Regionalentscheid im Orientierungslauf stattfinden sollte. In der Vergangenheit schnitten die Schülerinnen und Schüler bei ähnlichen Wettkämpfen gegen die vergleichsweise großen Schulen nicht ganz so gut ab und so dämpften Frau Dippel und Herr Busch die Erwartungen der Läuferinnen und Läufer.

Aber schon während des Wettkampfs wurde schnell klar, dass die Reformschule heute ganz vorne mitspielen würde. Mit viel Freunde, aber auch einer gehörigen Portion Kampfgeist starteten die Schülerinnen und Schüler in vier unterschiedlichen Teams.
Spätestens bei der Siegerehrung stand dann fest, dass die Teams der Reformschule in ihren unterschiedlichen Wettkampfklassen groß abgeräumt hatten.

Die Mädchen der Stufe III gewannen über 1,8km (14 Posten), die Jungen der Stufe III belegten von neun gestarteten Teams den zweiten Platz, die Jungen der Stufe IV den dritten Platz und die Mädchen der Stufe IV waren auch mit dabei :-) (Falsche Posten angelaufen).

Hinzu kamen herausragende Einzelergebnisse:

 

Platz

Name

Zeit

3

J. Motzka / A. Schmidt

18:10min/ 3,5km

7

M. Mauer / J. Wortmann

26:35min/ 3,5km

1

Samuel Wegner

10:45:min/ 1,8km

1

F. Hoffmann / M. Hänze

24:44min/ 2,9km

1

Nadja Preßler

14:07min/ 1,8km

2

M. Pflanz / E. Inderfurth

15:11min/ 2,9km


In der Gruppe  WK III wurde unsere Mannschaft souverän Hessischer Pokalsieger.

Teilnehmer waren: Sebastian Wöllenstein, Nick Fromm, Lars Mastmeyer und Jan Raabe.

 

In der Gruppe Grundschule waren zwei Mannschaften gemeldet.

Reformschule I

Gideon Hager, Ole Mäckel, Dilan Assadi und unserem französichen Gast Rèmi M-Fritsch belegten den 9. Platz.

Reformschule II

Johannes Deutschmann, Benjamin Faust und Nele Haller belegten den 15. Platz , wobei Johannes überragend spielte. Er gewann 6 von 7 Partien – und das mit 7 Jahren.

Genauere Informationen können über das Portal http://www.schulschach-kassel.de eingesehen werden. 
Die Ergebnisse der Gruppe WK III sind dort unter der nachfolgenden Adresse zu finden: http://www.schulschach-kassel.de/hess-schulschachpokal/wk-iii/

HESSENMETALL ehrt 16 Hessensieger, darunter Samuel von der Christine-Brückner-Schule Bad Emstal und Nike von der Reformschule Kassel, für hervorragende Praktikumsdokumentationen

Bad Nauheim/Kassel/Bad Emstal. Die Jugendlichen können zu Recht stolz auf sich sein und strahlen mit ihren mitgereisten Eltern, Lehrern und Praktikumsbetreuern um die Wette: Fünf Schüler aus Nordhessen, darunter Nike Füllgrabe von der Reformschule Kassel und Samuel Czech von der Christine-Brückner-Schule in Bad Emstal, zählen zu den 16 Hessensiegern des Schülerwettbewerbes „Der beste Praktikumsbericht“ der ArbeitskreiseSCHULEWIRTSCHAFT. Ihre Berichte überzeugten die 16-köpfige hochkarätig besetzte Jury aus Pädagogen und Wirtschaftsvertretern. Nike hatte ihr Praktikum bei der Gesundheit Nordhessen, Klinikum in Kassel, Samuel Czech hatte sein Praktikum bei der Firma Volker Funke GbR, Landwirtschaftlicher Betrieb in Morschen absolviert.

Bei der feierlichen Preisverleihung im Bildungshaus Bad Nauheim zeigte sich Dr. Thomas Brunn,stellvertretender Vorstandsvorsitzender von HESSENMETALL, von der Qualität der Arbeiten sehr beeindruckt. Für ihn steht fest: „Die Berufswahl ist eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben. Sie stellt die Weichen für das spätere Arbeitsleben. Umso wichtiger ist es, sich für diesen Entschluss gut vorzubereiten. Ziel eines Praktikums sollte sein, einen Betrieb mit seinen Geschäftsprozessen kennenzulernen, sich mit den jeweiligen Berufsanforderungen vertraut zu machen und im besten Falle ein zukünftiges Ausbildungsverhältnis abzuschließen.“

Klaus Beier, Koordinierender Referatsleiter III. A im Hessischen Kultusministerium, ergänzte:„Liebe Schülerinnen und Schüler, Eure Praktikumsberichte gelten als Vorbild für Andere – für Schulen, Unternehmen, Eltern und Lehrkräfte – die allesamt Teil des Netzwerks einer gelungenen Berufsorientierung sind. Sie haben eine wichtige Funktion für alle beteiligten Personen aus den Bereichen Schule und Wirtschaft, denn sie geben Rückmeldung über die Qualität der Praktika, der begleitenden Maßnahmen und sind Zeugnis einer gelungenen Vernetzung der Partner aus dem Bildungs- und Wirtschaftssystem.“

Der Sprecher des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT Rhein-Main-Taunus, Walter Schmidt, InfraServ Wiesbaden, sieht das ähnlich und betonte: „Nicht jeder Schüler bringt Bestnoten mit. Ein Praktikum ist eine große Chance, sich zu empfehlen und im Betrieb Motivation, Einsatzwillen und Leistungsbereitschaft zu zeigen.“ Schmidt weiß um die Bedeutung des Schülerpraktikums und empfiehlt den Schülern sogar zusätzliche Praktika auf freiwilliger Basis zu absolvieren.

Zum Hintergrund:

Im Jahr 2000 riefen HESSENMETALL und die Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT Osthessen den Schülerwettbewerb „Beste Praktikumsbericht“ ins Leben mit dem Ziel, den Stellenwert des Schülerpraktikums zu unterstreichen.

In diesem Jahr wird bereits zum fünften Mal der beste Praktikumsbericht in ganz Hessen ermittelt. Die Lehrer trafen eine Vorauswahl und reichten die besten Arbeiten bei ihren regionalenSCHULEWIRTSCHAFT-Geschäftsstellen ein. Regionale Juryteams begutachteten alle Arbeiten und ermittelten die Gewinner in den jeweiligen Schulformen und Regionen. Die Beurteilungskriterien waren Formale Struktur, Inhalt, Gestaltung und Kreativität. Die besten Praktikumsberichte aller Regionen nahmen an der Wahl zum Hessensieger teil. Die Preisgelder (1. Platz 100 Euro, 2. Platz 75 Euro, 3. Platz 50 Euro) wurden von HESSENMETALL gestiftet. Insgesamt haben hessenweit 180 Schulen mit 606 Berichten teilgenommen.
     
 Hintere Reihe v.l.:
In Bad Nauheim von Walter Schmidt (InfraServ Wiesbaden), Laudator Gerhard Glas, Klaus Beier (Kultusministerium), Dr. Thomas Brunn (HESSENMETALL), Karl Werner Hildebrand (Vorsitzender der AG SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen) geehrt: Nike Füllgrabe (Reformschule Kassel) und Samuel Czech (Christine-Brückner-Schule Bad Emstal) für ihre gelungenen Dokumentationen über ihr Praktikum. Die beiden Geschäftsführer Achim Schnyder (1.v.l.) und Frauke Syring (1.v.r) gratulierten zu dieser besonderen Leistung.

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