An der Reformschule gibt es bald Honig


Im Rahmen des Projekts "Bienen machen Schule" bietet die Reformschule ihren Schülern eine AG zur Bienenhaltung an. Simone Bechtel, Co-Gruppenlehrerin, hatte die Idee zur AG: "Der Grundgedanke dabei war ein Konzept zu schaffen, in dem man praktisch an einem biologischen Thema arbeiten kann."
Mit Hilfe von Victor Hernández, dem Vorsitzenden des Kasseler Imkervereins, wird den Schülern durch "learning by doing" das Basiswissen zur Bienenzucht, Imkerei und Gewinnung von Honig vermittelt. Demnächst wird es also Reformschul-Honig geben. Die Schüler sind begeistert. Gefördert wird das Projekt von den Städtischen Werken. Damit die Untersuchung der Bienenstöcke gefahrlos und stichfrei verlaufen kann, wurden vom Förderverein der Schule Schutzanzüge für die AG-Teilnehmer zur Verfügung gestellt.
(rax)


Artikel in der HNA vom 18. Juni 2015 (Stadtteile)

 

Donnerstag, 09. Juli 2015, um 17.30 Uhr

 

Es treten auf:

 

Das Schulorchester - Flöten AG - Gitarren AG - Trommelgruppe
und unsere Schulband, die Nuclear Moonlights


Auch in diesem Jahr findet wieder unser musikalischer Abend in unserer Sporthalle statt. Wir möchten Sie/euch dazu herzlich einladen und freuen uns auf einen bunt gemischten und unterhaltsamen Abend mit viel Publikum.

Künstler Andrzej Dzierzbicki pflanzt Weiden für ein Kunstprojekt an der Reformschule

KASSEL. 50 Schüler pflanzten Anfang der Woche Weiden auf dem Gelände der Reformschule Kassel. Jede Weide bekam den Namen eines Schülers. Der Künstler Andrzej Dzierzbicki hatte die Idee für das Projekt, genannt „European Culture Independent Art Project".
Weitere Schulen aus Europa sollen sich an dem Projekt beteiligen. So stehe er bereits mit einer Kunstschule aus Polen in Kontakt, die sich dem Projekt anschließen möchte.
Es ist der zweite Anlauf der Kunstaktion. Schon vor den Osterferien pflanzten die Kinder Weiden ein. Diese wurden allerdings von Unbekannten mutwillig zerstört und über den Zaun der Schule geworfen.
Dzierzbicki sammelte die abgebrochenen Weiden wieder ein und legte die Zweige in einen Eimer, den er mit Wasser gefüllt hatte. Die Äste trieben aus und erholten sich. "An allen Orten dieser Welt braucht der Mensch die Natur. Von der Weide können wir viel lernen", sagte der Künstler. Die Silberweide sei trotz sensibler Wurzeln widerstandsfähig, robust, zäh und flexibel. Mit der Pflanzaktion setzen die Schüler ein Zeichen, dass der Mensch der Natur friedlich begegnet. Sie beide seien Symbol dafür, dass die Natur Widerstand leiste, trotz aller Zerstörung in der Welt.
Lehrer Michael Raabe traf den Künstler vor einem Jahr mit seiner Klasse im Wald. Die beiden kamen ins Gespräch und die Idee für das Projekt entstand.
Unterstützt wird die Schule vom Gartenamt der Stadt Kassel, dem Botanischen Garten, dem Forstamt sowie dem Stadtteil Kulturverein Wolfsanger und der Universität Kassel. Jeder kann mitmachen. (mtg)
Kontakt und Infos: Ansprechpartner Andrzej Dzierzbicki: 0151/6595967.

Bericht in der HNA vom 19. April 2015 (Stadtteile)

Lehramtsstudenten bekommen von von Kindern Tipps für den Matheunterricht

 

von HELGA KRISTINA KOTHE

KASSEL. „Ich brauche Mathe beim Einkaufen, um zu bezahlen“, sagt Maria Krasenbrink. „Oder beim Lesen der Uhr, um pünktlich ins Schwimmbad zu kommen.“ Die Zehnjährige besucht die Kasseler Reformschule. Sie steht im Hörsaal vor Lehramtsstudenten der Uni Kassel und erzählt, was Mathematik für sie bedeutet. Gemeinsam mit ihren Mitschülkern der Jahrgangsstufen 3 bis 5 war Maria in eine Didaktik-Vorlesung am Uni-Standort Oberzwehren eingeladen, um angehenden Grundschullehrern zu erklären, wie sie Mathe unterrichten sollten, damit es für Kinder verständlich ist.
160 Studenten hörten den 22 Schülern aufmerksam zu. Schon im nächsten Semester - einem Praxissemester - können sie das Gehörte auch im Alltag anwenden. "Der Austausch untereinander ist sehr wichtig, um die Studierenden auf den Unterricht vorzubereiten und ihnen zu zeigen, wie sie Wissen schülergerecht vermitteln", sagt Prof. Dr. Rita Borromeo Ferri, die schon mehrfach Schüler in ihre Vorlesung eingeladen hat.
Auch Alexander Kraus, Leiter des Studienseminars Grund-, Förder-, Haupt- und Realschule in Kassel, legt Wert auf Praxisorientierung. Er begleitet angehende Lehrer während ihrer praktischen Ausbildung. Man brauche die richtigen Methoden, um Wissen für Kinder erlebbar zu machen. "Das Feedback der Schüler ist sehr hilfreich, um zu verstehen, wie sie denken", sagt er.
Die Reformschüler präsentierten während der Vorlesung vier Aufgaben und ihre Lösungen. "Wir mussten zum Beispiel herausfinden, wie man drei Pizzen zu gleichen Teilen an vier Kinder verteilt", sagt Jakobina Werner (9). Nora Bumenstein (10) ergänzt: "Aber noch schwieriger war es, auszurechnen, wie das funktioniert, wenn jede Pizza anders belegt ist."
Den Ideen lauschten auch Referendare, ihre Ausbilder und praktizierende Lehrer. "Für eine Qualitätssicherung der Lehrerbildung ist es wichtig, sich auf allen Ebenen zu vernetzen und Theorie und Praxis zu verknüpfen", sagt Borromeo Ferri. Von den Kindern gab es jedenfalls gute Noten für die Zusammenarbeit mit der Uni: "Wir finden es toll, dass uns jemand fragt, wie Mathe sein soll", sagt die Viertklässlerin Maria.

Artikel in der HNA vom 4. Juni 2015

Auch in diesem Jahr nahm die Reformschule mit einer Mixed-Staffel am 17. Mai 2015 am Kassel Marathon teil. Mit tollen Trikots der „Werbeagenten“ gingen in der Reihenfolge Josefine Klonk, Manuel Kauer, Martin Busch und Lena Kauer an den Start. Im Ziel freute sich das Quartett über einen hervorragenden 40. Platz von 174 teilnehmenden Mixed-Staffeln. 

Erstmalig war am 22.5.2015 der Abendlauf in Heckershausen Ziel interessierter Läuferinnen und Läufer aus allen Stufen der Reformschule. Bei frühsommerlichem Wetter gingen die Starterinnen und Starter mit viel Freude auf die unterschiedlichen Strecken und erzielten dabei hervorragende Ergebnisse. Hervorzuheben ist besonders die Leistung von Jonathan Mogck, der in seiner Altersklasse mit einer Zeit von 4:04 über 1200m Zweiter wurde. Die Sportkollegen waren sich einig, dass diese Veranstaltung zukünftig einen festen Platz im Kalender der Reformschule verdient.

 

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