16.03.-23.03.2016



Erster Austausch – Neue Erfahrungen

Es war der erste Austausch unserer Schule nach Malta.

Während des Aufenthaltes in Malta hatten wir sehr viel Spaß und haben viel erlebt.
Schon bei unserer späten Ankunft wurden wir sehr herzlich von den Maltesern empfangen. Gemeinsam fuhren wir in das Hotel, in dem wir die nächsten sieben Tage verbringen sollten.
Doch da wir viel unterwegs waren, verbrachten wir wenig Zeit im Hotel. Alle Ausflüge waren sehr spannend, teilweise aber auch anstrengend. Trotzdem hat es uns allen sehr viel Spaß bereitet und wir haben viel über Malta gelernt. Besonders begeisterte uns die blaue Grotte, welche sehr schön anzusehen war, und die Insel Gozo.

Doch von der Landschaft abgesehen, haben uns die kulturellen Einblicke, welcher die Malteser uns vermittelten, gut gefallen. Es war interessant mit der maltesischen Landschaft, den Kirchen, den verschiedenen Märkten und der Lebenseinstellung vertraut gemacht zu werden.

Das Wetter war die ganze Zeit sehr schön - im Gegensatz zum kalten Deutschland. An ein, zwei Tagen hatten wir sogar um die 25°.


Fast die ganze Zeit über waren wir mit den maltesischen Schülern unterwegs. Anfangs fanden wir es ungewohnt, uns mit ihnen auf Englisch zu unterhalten, doch im Laufe der Zeit gelang es uns immer besser einen guten Kontakt aufbauen.


Sie erzählten uns etwas über ihr anderes Schulsystem. Der Altersunterschied zwischen uns und den Maltesern war kein Problem. Sie waren im Schnitt zwei bis drei Jahre jünger als wir, da sie, anders als bei uns, schon mit drei Jahren eingeschult werden. Sie müssen Schuluniformen anziehen und allgemein ist ihr Schulsystem strenger gehalten und überwachter als bei uns in Deutschland.
Fast an jeder Ecke hing eine Kamera, was uns bei einem Besuch in der Schule aufgefallen ist.

Zum Schluss können wir sagen, dass wir sehr viel Spaß hatten und uns der Austausch enorm viel gebracht hat. Wir können den Austausch nach Malta wirklich jedem empfehlen.
Wir freuen uns darauf, die Malteser im Oktober in Deutschland wiederzusehen und ihnen Kassel zu zeigen.

Nike und Naomi

 

 Wir trauern um

Prof. Dr. Hans Rauschenberger

10. Mai 1928 bis 17. März 2016

 

 

Seit Ende der 70er Jahre entwarf Prof. Hans Rauschenberger gemeinsam mit Studenten der Gesamthochschule Kassel das Konzept einer reformpädagogischen Gesamtschule mit Grundstufe. Hierfür fand er schnell Unterstützer und Mitstreiter. Davon ausgehend wurde 1988 die Reformschule Kassel als Versuchsschule des Landes Hessen und der Stadt Kassel gegründet. Seit dieser Zeit war Prof. Hans Rauschenberger wissenschaftlicher Begleiter und kluger Ratgeber der Schule. Seine unermüdliche Arbeit, seine immer warmherzige, den Kindern und Lehrkräften zugewandte Art  ist uns Vorbild und Ansporn, die Idee der Schule lebendig zu halten und ihre Praxis weiter zu entwickeln.

 

Die Schulgemeinde der Reformschule Kassel

Kollegium und Mitarbeiter, Ehemalige, Schüler, Eltern, Förderverein

 

Tag der offenen Tür

 

 

Freitag, 29.04.2016

15.00 – 18.00 Uhr

 

Die Reformschule präsentiert die Ergebnisse ihrer Arbeit:

  • Unterrichtsergebnisse der Gruppen
  • Halbjahresarbeit der Stufe IV
  • Arbeitsgemeinschaften der Schule
  • Aktionen zum Versuchsschulerlass

 

Podiumsdiskussion bei der Tagung der GGG in Frankfurt am 05.03.2016

 

Die Kritik an dem Konzept der Reformschule sind zuweilen weiträumig vertreten und hin und wieder Anhaltspunkt für große Diskussionen. Daher war es für uns umso schöner zu einer Podiumsdiskussion am 05.03.16 im Bereich „Jahrgangsmischung in der Praxis“, Jahrgangsübergreifendes- und gemischtes Lernen, eingeladen worden zu sein. Ausgerichtet wurde diese vom Verband für Schulen des gemeinsamen Lernens e.V., Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule, im Rahmen des Gesamtschultags an der IGS West, Frankfurt. Bei dieser Podiumsdiskussion saßen unsere Schulleiterin, Frau Hilliger und ich als Schulsprecherin und Schülerin der Reformschule auf dem Podium, um unsere Schule und das Konzept des gemeinsamen Lernens zu vertreten. Des weiteren waren die Jenaplanschule aus Jena, die Montessorischule aus Hofheim und die Römerstadtschule Frankfurt auf dem Podium vertreten. Anlass war unter anderem eine gewollte Verõnderung an der IGS West in Bezug auf jahrgangsgemischtes Lernen und dafür ein Informations- und Ideenaustausch auch zu einer perspektivischen Neugründung einer IGS in Frankfurt- Süd.

 

 Zur Einleitung in dieses Thema hielt zuerst Frau Prof. Dr. Anne Sliwka einen Impulsvortrag zum Thema „Lernen im 21. Jahrhundert: Schul- und Unterrichtskonzepte im Spannungsfeld von Differenzierung und Inklusion“. Nach diesem Input folgte die Podiumsdiskussion, die mit Fragen von Carmen Bietz und Eric Woitalla, Helene-Lange-Schule Wiesbaden, geleitet wurde. Insbesondere stand der Austausch von Ideen und Umsetzung der einzelnen Schulen im Vordergrund. Hierbei war unsere Schule eines der Paradebeispiele. Viele Nachfragen richteten sich an mich und an Frau Hilliger.

 

Anschließend an die Diskussion folgten Gesprächsrunden in verschiedenen Räumen mit den jeweiligen Schulen. Hierbei stießen wir auf ein reges Interesse in den verschiedensten Bereichen, vom allgemeinem Konzept bis hin zur Umsetzung und eigenen Erfahrungen. Der Schwerpunkt lag jedoch auf der Umsetzung, da viele Vertreter ihrer Schule solch ein Konzept wünschen und dann natürlich die Fragen aufkommen: Wo fängt man an? Wie ist das an meiner Schule umsetzbar? Wie kann man das Konzept einführen, das allen Kindern gerecht wird und es ermöglicht, dass sie sich ans selbstständige Lernen herantasten können? Viele Fragen, die alle das Konzept des gemischten Lernens als Grundidee hatten.

 

Somit sind wir auf große Begeisterung, auf großes Interesse und einen gemeinsamen Wunsch gestoßen, das Konzept in mehr Schulen einzugliedern und die Idee des gemeinsamen Lernens auch vor dem Hintergrund der Inklusion und der Eingliederung von Flüchtlingen voran zu treiben.

 

Jule Thaetner


„Oh cool ! Schau mal! Die Lunge kann man aufblasen.“
Die Gruppen III a & e auf den Spuren des menschlichen Organismus




Ganz nach diesem Motto drehte sich im Rahmen des NaWi-Projektes „Körper“ der Gruppen III a & e alles um das Innenleben des Schweins. Trotz anfänglicher Skepsis vieler beschlossen alle dem Spektakel zu folgen und die gesamten Innereien von Speiseröhre bis Leber zu sezieren. Schnell zogen sie sich Handschuhe und Kittel über und warteten gespannt darauf, was sich in den großen Eimern unter den Handtüchern befand. Zu Beginn fand natürlich noch eine fachliche Sicherheitsbelehrung statt und der Hinweis, das wir mit den Organen respektvoll umgehen wollen. Desweiteren dokumentierten die SchülerInnen ihre Versuchsergebnisse, im Rahmen der naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen, in Form von Protokollen.


Als Herr Cramer und Frau Bechtel dann schließlich die Spannung lösten, breitete sich ein gemischtes Gefühl im Raum aus. Manche waren sofort begeistert, andere jedoch brauchten etwas Zeit sich an den Anblick und die Gerüche zu gewöhnen. Doch als dann alle auf den Geschmack gekommen waren, ertasteten sie mit höchstem Interesse die tierischen Innereien und wollten veranschaulicht erfahren, wie sich das ganze System im Körper verhält.


Ob sezieren, mikroskopieren, anfassen, „herumwühlen“ oder versuchen die Lunge aufzublasen – die Schüler schreckten vor nichts zurück und hatten eine Menge Spaß, Herz, Lunge, Magen, Dünndarm Leber, Speiseröhre, Milz, Niere und Gehirn genauestens unter die Lupe zu nehmen und alles fotographisch festzuhalten. So konnten sie das Gelernte der vorherigen Projekt-Stunden optimal anwenden und vertiefen.



Bericht Ricky Cramer

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