Am 21.6.2017 war Schülerstreich. Dieser war dieses Jahr aber nicht sonderlich spannend. Dafür würde aber sicherlich unsere 8er-Verabschiedung am Nachmittag und Abend toll werden. Obwohl, wenn ich so daran dachte, dass die 8er angekündigt hatten, uns die Kaskaden hoch rennen lassen zu wollen, freute ich mich nicht mehr ganz so…

 

Es kam aber ganz anders! Um 17:00 trafen wir uns alle am Freibad Wilhelmshöhe. Da war es besonders schön, dass es an diesem Tag so sonnig war.

 

Um 19:30 sind wir dann vom Bad in Kleingruppen zur Schule gebummelt. Als wir angekommen sind, hatten wir alle Hunger und während die 8er irgendetwas Mysteriöses in der Turnhalle vorbereiteten, kümmerten wir anderen uns um das Buffet. Einige hatten Kartoffelsalat, grünen Salat, Brötchen oder einfach nur Soßen mitgebracht. Wir wollten nämlich Burger machen. Schließlich aßen wir alle zusammen auf den Schulhofbänken. Unsere Lehrerin hatte uns zum Nachtisch noch ein paar Packungen Vanilleeis spendiert.

 

Nach dem Essen waren wir 6er und 7er ganz aufgeregt, denn jetzt wollten wir den 8ern unsere Geschenke übergeben. Ein paar Wochen zuvor hatten wir abgemacht, dass wir den 8ern selbstgestaltete Kartons mit persönlichen Geschenken schenken würden. Nun hatten wir so Einiges vorbereitet und sie bekamen die verschieden verzierten Kisten. Zwei der 8er-Mädchen bekamen sogar Heliumluftballons in lila-und rosa metallic.

 

Anschließend räumten wir noch in der Küche auf. Dann kam unsere Lehrerin zu uns und erklärte uns, dass das mit den Kaskaden nur Fassade gewesen sei und dass die Achter sich eigentlich etwas ganz anderes für uns ausgedacht hätten. Damit die 8er nun dies in der Sporthalle weiter vorbereiten konnten, machten wir einen großen Spaziergang bis zur Prinzenquelle und an der Waldschule vorbei. So lange bis es dunkel wurde, und das war sehr vorteilhaft, denn daraufhin sahen wir die zahlreichen Glühwürmchen. Der Wald war fast vollkommen dunkel. Nur ein wenig Mondlicht, wenn mal keine Bäume da standen und die Glühwürmchen leuchteten so hell, sie zeigten uns den Weg. Auf dem wir lang liefen. Ein paar der 6er-Mädchen fingen welche, so dass wir sie uns genauer ansehen konnten.

 

Als wir wieder an der Schule waren, kamen die 8er schwarz gekleidet und mit weißen Masken aus der Halle und überraschten uns auf dem Hof. Sie teilten uns in Gruppen und die Gruppen auf Räume auf. In den Räumen und der Halle waren Spinnenweben, Plastikspinnen, und Schwarzlicht angebracht. In der Halle hatten sie sogar eine Nebelmaschine aufgestellt.

 

In Kleingruppen wurden uns Rätsel gestellt. Von hinten aus der Halle hörte man währenddessen immer wieder selbstaufgenommene Geräusche und Musik. Ein bisschen gruselig war das schon, zumindest am Anfang. Aber irgendwann musste man auch etwas schmunzeln, da die 8er mit den weißen Masken und verstellter Stimme schon etwas komisch wirkten. Dennoch waren die Rätsel recht schwierig. Nachdem wir sie gelöst hatten, durften wir endlich in die Halle. Dort mussten wir verschiedene Gegenstände finden. Das war einmal gar nicht so einfach, denn eine Art Laser-Lampe hatten sie beim Verstecken an der falschen Stelle befestigt.

 

Und dann hatte ein Mitschüler auch noch den Spiegel, der das Laser-Licht bis zum Skelettschädel reflektieren sollte, aus Versehen fallen lassen. Erst dachten wir dies wäre sehr schlimm... war es aber nicht, da ab und zu ein 8er zu uns kam, seine Maske hoch schob und uns einen eigentlich nicht erlaubten Tipp gab. So hat es echt Spaß gemacht.

 

Irgendwann war es schon weit über 00.00 Uhr, müde waren viele von uns aber trotzdem noch nicht. Das eigentliche Ziel war es für uns einen Schlüssel zu finden. Doch davon waren die meisten Gruppen noch weit entfernt.

 

Gegen ca.1.00 waren die ersten Gruppen fertig. Dann haben wir auf die anderen gewartet, was ziemlich lange gedauert hat, da die letzte Gruppe ein echt gemeines Zahlenrätsel hatte. Als wir dann alle fertig waren, wurde ein Koffer geöffnet. In diesem waren allerhand Süßigkeiten für uns 6er und 7er.

 

Dann bauten wir die Sporthalle zu einem Schlaflager um. Überall verteilten wir Matratzen und legten unsere Schlafsäcke darauf. Einige schliefen auch oben auf der Empore (z.B. ich mit Freunden). Irgendwann schaltete unsere Lehrerin das Licht aus, doch ruhig war es noch lange nicht. Bis 3.30 hörte man das Getuschel, und wenn nicht, dann wie jemand den Schlafsack öffnete und zu einem anderen Grüppchen ging.

 

Am nächsten Morgen wurden wir schon um 7.30 geweckt - aber immerhin mit Musik. Dann mussten wir aufräumen. Völlig übermüdet schwere Matten herumzuschleppen war nicht ganz so toll. Aber schließlich hatten wir das auch geschafft und genossen in der Sonne unser Müsli auf den Schulhofbänken.

 

Gegen 9:00 haben wir uns dann nach und nach verabschiedet.

 

Danke Ihr Achter für diese gelungene Aktion!