Reisebericht Maltaaustausch

Vom 7. bis zum 14. März 2019 besuchten wir die schöne, kleine Insel Malta. Die Reise begann mit dem Zug, wir trafen uns am Bahnhof Wilhelmshöhe und fuhren von dort nach Frankfurt a.M. Mit dem Flugzeug ging es weiter nach Malta. Wir wurden freundlich von den Maltesern und ihren Eltern empfangen und mit einem Bus zu unserem Hotel gebracht. Dort bezogen wir nach einem kleinen Imbiss direkt unsere Zimmer und fielen müde ins Bett. Schon am nächsten Morgen mussten wir früh raus, denn es war ein Ausflug in die Hauptstadt geplant.

Zu Beginn wurde uns Valletta von einer Stadtführerin gezeigt, danach konnten wir die Stadt auf eigene Faust erkunden. Am Nachmittag erwartete uns ein kurzer Film über Malta im 5D Kino und später wurden wir mit einer Fähre nach Birgu und Senglea gebracht, wo wir durch das Fort St Angelo geführt wurden.

Nach einem langen Tag kehrten wir in das Hotel zurück und konnten nach dem Abendbrot und einigen Spielen in unsere Zimmer gehen. Am zweiten Tag besuchten wir zunächst eine Glasbläserei, dann fuhren wir nach Rabat, dort aßen wir die bekannte maltesische Spezialität Pastizzi.

Eine kleine Bimmelbahn auf Rädern fuhr uns durch Rabat, Mdina und Mtarfa. In Mdina machten wir eine dreistündige Ralley und wurden von dort aus zum Hotel gebracht. Wie üblich erwarteten uns noch Spiele und das Abendessen. Den Sonntag verbrachten wir in den maltesischen Familien. Am Abend trafen wir uns wieder zu Abendbrot und Spielen im Hotel. Am folgenden Tag besichtigten wir vormittags Lufthansa Technik. Durch die Produktionshallen bekamen wir eine interessante Führung und so Einblicke in die Herstellung und Wartung der Flugzeuge. Danach ging es zur Schule der maltesischen Schüler. Zuerst durften wir dort mit den jüngeren Schülern in den Unterricht, danach konnten wir den maltesischen Schülern bei ihrem Sporttag zuschauen. Auf der Promenade Marsascala hatten wir etwas Freizeit und konnten den herrlichen Sonnenschein genießen.

Von dort liefen wir zum Hotel zurück und gingen nach Abendbrot und Spielen ins Bett. Aufgrund von starken Stürmen konnten wir am nächsten Tag leider nicht zur Nachbarinsel Gozo fahren. Stattdessen besuchten wir das Dorf Popeye Village, welches früher als Filmset diente und das maltesische Parlament in Valletta, in dem wir an einer Parlamentssitzung teilnahmen. An unserem letzten Tag besuchten wir die über 4000 Jahre alten Ausgrabungsstätten Hagar Qim und Imnajdra und wanderten zur der bekannten blauen Grotte. Abends fuhren wir zur Abschiedsfeier in die Schule. Es gab dort ein Buffet mit maltesischen Spezialitäten und die deutschen Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre vorbereiteten Projekte. Am Abfahrtstag hatten wir vormittags noch etwas Freizeit, die wir nutzten, um rund um das Hotel durch die Gassen zu bummeln. Marie und Eva erwarben zwei Saftpäckchen in einem kleinen Laden und tranken sie anschließend mit Blick aufs Meer. Die gesamte Gruppe ging wieder ins Hotel, aß dort zu Mittag und fuhr anschließend zum Flughafen. Dort verabschiedeten wir uns von den maltesischen Schülerinnen und Schülern und traten die Rückreise an.

Insgesamt können wir sagen, dass wir durch diese Reise viele neue Eindrücke gewonnen haben, es zwischenzeitig recht anstrengend war, aber vor allem wirklich sehr viel Spaß gemacht hat.


Eva Bretthauer, Marie Haller

 

 


Paul Kohnke holt 1. Platz bei „Bühne frei für helle Köpfe“

 

Am Dienstag, dem 19. März fand in der IGS Kastellstraße in Wiesbaden zum 18. Mal der Wettbewerb „Bühne frei für helle Köpfe“ statt. Vier hessische Schulen 1, die sich den Projektunterricht auf die Fahne geschrieben haben und ihren Unterricht im gesellschafts- und naturwissenschaftlichen Bereich konsequent so gestalten.  Der Wettbewerb ist von Anfang an vom Hessischen Kultusministerium unterstützt worden.

 

In diesem Jahr holte Paul Kohnke mit seiner Präsentation zum Thema „Die Brennstoffzelle – Aufbau und Nutzen“ den Pokal an die Reformschule Kassel zurück.  Er überzeugte insbesondere mit seinem Appetizer-Tischaufbau, seinem ruhig-sachlichen Vortragsstil, der Komplexität des Themas und vor allem bei den Rückfragen zum Schluss, wo er seine These noch einmal markant zuschärfte, dass die Zukunft der Autoindustrie wohl mehr Chancen auf Erfolg mit der Verwendung einer weiterentwickelten Brennstoffzelle hätte als mit wiederaufladbaren Akkus, deren Leistung nur mit einer Akkumulation von Batterien zu steigern wäre.

 

Im nächsten Jahr wird der Wettbewerb in der Offenen Schule Waldau stattfinden...


Die vier hessischen Schulen sind die IGS Kastellstraße in Wiesbaden, die IGS Nordend, die Offene Schule Waldau und die Reformschule Kassel.


 CLUB OF ROME Schulen unterstützen Fridays for Future

 

Zum Vergrößern anklicken. 

© Stefan Beckmann-Metzner/NH

Stellungnahme des Leitungsteams für das CLUB OF ROME – Schulnetzwerk
zu den Protesten der Schüler*innen-Bewegung #Fridays4Future


Wir unterstützen die Forderungen der Schüler*innen der "Fridays for Future“ – Bewegung, die da lautet: „Der Mensch ist die Ursache für Klimaschäden. Der Mensch muss jetzt und konsequent handeln, um den Erhalt der Ökosysteme und des Lebens auf der Welt zu sichern; für heutige und kommende Generationen -überall!“ Wir vom CLUB OF ROME –Schulnetzwerk stellen uns vorbehaltlos hinter die Apelle in Richtung der politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger*innen in dieser Welt.

 

Zur Bewegung #FridaysForFuture: Die Initiative, die Tatkraft und der Mut der Schüler*innen, die sich für Klimaschutz und ihre Zukunft freitags auf die Straße wagen, sind gelebtes demokratisches Handeln, aktive Zukunftsgestaltung für eine lebenswerte, nachhaltige Entwicklung der Welt. Sie zeugen vom breiten Verantwortungsbewusstsein der jungen Demonstrant*innen gegenüber ihren eigenen und den Zukünften aller jungen Menschen auf der Welt. Die Proteste sind lebendige Bildung für Nachhaltige Entwicklung und genau das, was die CLUB OF ROME Schulen als Kern ihrer Arbeit begreifen.
 

Wir ermutigen Schulen!

Wir ermutigen alle Schulen dazu, den Schüler*innen möglichst viel Raum für ihre Meinungsäußerungen gegenüber politischen, wie wirtschaftlichen Akteuren zu geben und sie darin zu bestärken, sich mutig, sichtbar und kritisch in der Öffentlichkeit zu artikulieren.

Wir ermutigen alle Schulen dazu, die Themen, die Anliegen, die Debatten und Inhalte in die Klassenzimmer zu holen und sie mit Schüler*innen auf Augenhöhe zu diskutieren. Sie bieten großartige Vorlagen für systemisches, ganzheitliches und zukunftsorientiertes Lernen und laden zum Lernen an „echten“ Herausforderungen der Zukunft ein.

Wir ermutigen alle Schulen, sich im Rahmen ihrer Schul- und Unterrichtsentwicklung mit der Förderung von Zukunftskompetenzen auseinanderzusetzen und in der Schulgemeinschaft zu diskutieren, wie Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung mit Blick auf globale Wirkzusammenhänge, Ökosysteme und digitale Entwicklungen, als Motivation und Treiber für zukunftsorientierte Schulbildung wirken kann. Der Club of Rome steht seit seinem Bericht von 1979 „No Limits to Learning“ dafür,  Schule zu einem Ort zu machen, in dem die menschlichen Potenziale für die nachhaltige, verantwortungsvolle Gestaltung der Welt entfaltet werden können. Wir ermutigen alle Schulen sich auf den Weg zu machen, mutig und kreativ neue Wege des Lehrens, Lernens und Lebens für junge Zukunftsgestalter*innen zu beschreiten.

Wissenschaftler*innen unterstützen die Anliegen der #FridaysForFutures-Bewegung

„Die jungen Menschen fordern zu Recht, dass sich unsere Gesellschaft ohne weiteres Zögern auf Nachhaltigkeit ausrichtet. Ohne tiefgreifenden und konsequenten Wandel ist ihre Zukunft in Gefahr.“                                                                                                                                                                                                                          (S4F, Stellungnahme 12. März 2019)

Über 14 000 Wissenschaftler*innen aus dem deutschsprachigen Raum untermauern die Forderungen der Schüler*innen-Initiative faktisch und unterstreichen die Dringlichkeit für fundamental neue Gestaltung von Strukturen des Handelns und Lebens innerhalb planetarer Grenzen und mit global-gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstsein. #Scientists4Future

Das Leitungsteam des CLUB OF ROME Schulnetzwerks

Eiken Prinz, Bildungsreferentin Deutsche Gesellschaft Club of Rome e.V.
Max Schön, Deutsche Gesellschaft Club of Rome e.V., Club of Rome international
Andreas Huber, Deutsche Gesellschaft Club of Rome e.V.
Uwe Moeller, Ehrenpräsident Deutsche Gesellschaft Club of Rome e.V.
Barbara Riekmann, Mitglied Deutsche Gesellschaft Club of Rome e.V., Schulleiterin a.D.
Ralf Heinrich, Schulleiter, Thomas-Strittmatter-Gymnasium
Gerrit Hauck, Schulleiter Kieler Wirtschaftsgymnasium; stellv. Schulleiter Kleemannschule

 

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